Der Zwinger
- Entstehung - Entwicklung
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Der Blick schweift ungestört über die bewaldeten Höhen des Taunus bis hin zu dem höchsten Berg, dem 880 m hohen Großen Feldberg, der im Jahr 2001 sogar Ende April noch schneebedeckt ist. Davor Wiesen und Felder, das nächste Dorf ist in der Talsenke kaum sichtbar. Hier befindet sich in einer weiträumigen Anlage der "Zwinger vom Hopfenhof".


Regenbogen über dem Taunus / Blick vom Petershof


Der Feldberg bei Tag...

... und bei Nacht

Zwingername

Zunächst lag die Heimat des Zwingers im nahen Bad Camberg. Wir bewirtschaften einen Hof am Rande der Stadt. Nachdem wir begonnen hatten, mit dem Wachtelhund zu Jagen und im Jahre 1984 ein Zwingername eingetragen werden sollte, war es naheliegend, den Namen des Hofes zu übernehmen. Dieser wiederum geht auf den alten Flurnamen "Hopfenstück" zurück, der auf den guten Boden und die frühere Nutzung in alter Zeit hinweist.

Nachdem zuerst nur nationaler Zwingernamensschutz für Deutsche Wachtelhunde bestand, wurde 2003 der Zwingername durch die FCI international geschützt. In diesem Zusammenhang wurde der Name erweitert auf "Vom Hopfenhof im Goldenen Grund", als Hinweis, daß sich die alte und neue Heimat des Zwingers im "Goldenen Grund " befinden, einer alten Bezeichnung für die fruchtbare Region des Emsbachtales im Großraum Camberg, Selters und Brechen, die auch heute noch im Sommer mit ihren goldgelben reifen Getreidefeldern diesem Namen gerecht wird - ebenso im Frühjahr während der Rapsblüte.



wer aus Richtung Süden über die A3 anreist, hat auf der Höhe vor Bad Camberg (bei den Windrädern) einen grossartigen Ausblick über den Goldenen Grund und sowohl zun ehemaligen Hopfenhof (alter Standort) bis auch zum Petershof (heutiger Standort).

Örtlichkeiten

Der eigentliche "Zwinger", zunächst nur als zeitweiliger Aufbewahrungsort für ein oder zwei Hunde gedacht, wurde mit jedem Wurf ein bischen umgebaut und erweitert.

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Der ehemalige Hundezwinger im Jahr 1984,
als Gabi unser einziger Hund war

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Gabi mit dem J-Wurf vor dem Zwinger,
im Hintergrund der Hopfenstock


Obwohl der Hof seinerzeit weit außerhalb der alten Stadtgrenzen gebaut war, wurde er mittlerweile von immer neuen Baugebieten eingeengt. Dies führte zu Problemen mit der neuen Nachbarschaft und machte unter anderem eine artgerechte Hundehaltung und Welpenaufzucht fast unmöglich.

Anfang der 90er Jahre war es uns möglich, einen einzel gelegenen Hof zu kaufen und die gesamte Tierhaltung dorhin zu verlegen. Mitte 1994 zog ich dann erst mit einem Hund nach Eisenbach um, wo ich besser den weiteren Um- und Ausbau überwachen konnte. Der Rest folgte nach, als die weiträumige Zwingeranlage fertiggestellt war.


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Viel Auslauf für die Hunde:
können sie Löcher buddeln, herumtoben ...

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ganz nach Lust und Laune

... oder im Sommer im Wasser plantschen

Dort sind inzwischen auch schon wieder einige Würfe aufgewachsen. Die Hunde haben hier die Möglichkeit, zwischen Hundehaus und Auslauf frei zu wählen, und alles Mögliche, was sich in Ihrer Umgebung bewegt (z.B. die Kühe gegenüber, verschiedene Fahrzeuge, Reiter oder die Füchse, die nachts bis an den Zwinger kommen) von klein auf kennenzulernen. Und vor allem kann hier niemand den Hunden das Bellen verbieten.

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Das "Hundehaus" ...
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... mit Auslauffläche

Der "Zwinger" lebt mit den Hunden, die er beherbergt. So sind auch immer wieder einmal Um- und Ausbauten erforderlich, wie z. B. der abgeschlossene neue Wurfraum, da die anderen Räume von den alten Hündinnen bewohnt werden.


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